Akkuschrauber

Akkuschrauber

Ratgeber für Akkuschrauber

Das Angebot an Akkuschrauber könnte auf den ersten Blick größer nicht sein. Die Preisspanne reicht von 20 Euro bis zu mehreren Hundert Euro und helfen wir Dir dabei herauszufinden, welches Gerät für Dich das richtige ist. Zunächst zu den unterschiedlichen Gerätetypen.

Akku-Schrauber

Sind der ideale Begleiter für beispielsweise die Montage von Möbel und anderen leichten Arbeiten. Da sie kein Bohrfutter besitzen, sind sie nicht für Bohrarbeiten geeignet, sondern erfüllen lediglich die Funktion eines Schraubers.  

Akku-Schlagschrauber

Das sind vereinfacht gesagt die stärkeren Akkuschrauber, die mit ihrer pulsartigen Drehbewegung kurzzeitig höhere Kräfte erzeugen und dadurch Schrauben und Muttern fester anziehen lasse oder festsitzende besser lösen lassen können.

Akku-Bohrschrauber

Diese sind mit einem Bohrfutter ausgestattet, verfügen über zwei Gänge und damit Einstellmodi, mit welchen Ihr zwischen Schrauben (langesame Drehgeschwindigkeit) und Bohren (schnell) umgeschaltet werden kann. Ein Akkuschrauber kann die klassische Bohrmaschine ersetzen.

Akku-Schlagbohrschrauber

Zusätzlich zu den Funktionen eines Akkuschraubers haben Akkuschlagbohrschrauber eine beim Bohren zuschaltbare Schlagfunktion, sodass auch Betonwände oder massives Mauerwerk durchbohrt werden kann.  

Darauf solltest Du unbedingt achten, bevor Du ein Akku betriebenes Gerät kaufst:

Amperstunden (Ah)

Kennzahl, die eine Aussage darüber trifft, wie lange mit dem Akku gearbeitet werden kann. Für kleinere und kürzere Arbeiten reichen 1,5 bis 2,0 Ah. Wer regelmäßig längere Arbeiten mit den Akkuschraubern/-bohrschraubern/-schlagbohrschraubern verrichten will sollte auf 3,0 bis 4,0 Ah setzen.

Volt-Zahl (V)

Bei dieser Kennzahl gilt, je höher die Akku-Spannung ist, umso mehr besser kann sich die Motorleistung entfalten und umso eher kommt man beispielsweise mit schwergängigen Schrauben zurecht. Bei Akkuschraubern gelten folgende Richtwerte:

  • 3,6 bis 9,6V für leichte Schraubarbeiten
  • 9,6 bis 14,4V für Schraub und Bohrarbeiten; der Allrounder mit dem das größte Spektrum aller zuhause anfallenden Arbeiten abgedeckt ist
  • 18V und mehr für Hobbyhandwerker, die weit mehr Arbeiten selbst erledigen, als Standardverbraucher

Maximales Drehmoment (Nm)

Das Drehmoment gibt an, wie viel Kraft ein Akkuschrauber hat. Die Angabe erfolgt in der Regel in Newtonmeter (Nm). Ein guter Richtwert sind hier mindestens 30Nm. Stärkere Modelle warten mit 40Nm, 50Nm oder mehr auf. Nicht bei jeder anstehenden Arbeit brauchst Du ein sehr hohes Drehmoment. Deshalb ist es hilfreich, wenn das Drehmoment (mechanisch durch eine Rutschkupplung oder elektrisch) einstellbar sein.

Je nach Hersteller werden in den Akkuschraubern Motoren mit oder ohne Kohlebürsten verbaut. In Motoren mit Kohlebürsten wird der Strom auf den rotierenden Innenteil (Rotor) des Motors übertragen. Sind diese verschlissen, funktioniert der Motor nicht. Modernere Geräte laufen mit bürstenlosen Motoren. Hier sorgt eine Elektronik dafür, dass ein magnetischer Rotor in Bewegung versetzt wird. Da es bei diesen Modellen keine Verschleißteile gibt, haben diese Geräte eine längere Laufleistung.

Aktuell werden drei verschiedene Akku-Typen bei Werkzeugen verbaut: Lithium-Ionen-Akkus (Li-ion), Nickel-Metallhybrid-Akkus (NimH) oder Nickel-Cadmium (NiCd).

Für den Hausgebraucht geht unsere Empfehlung klar in Richtung Litium-ionen-Akkus. Sie sind im Vergleich zum den anderen Akku-Typen leistungsfähiger, kleiner und kompakter und haben bei gleicher Größer ein deutlich geringeres Gewicht.

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