Kinderwagen

Kinderwagen Ratgeber

Der Markt bietet inzwischen sehr unterschiedliche Kinderwägen und diversen Preiskategorien. Wichtig ist jedoch, dass Du Dir den Kinderwagen kaufst, der Deinen Bedürfnissen am ehesten entspricht. Wir haben Dir die wichtigsten Aspekte unten zusammengefasst, die Du bei Deiner Kaufentscheidung berücksichtigen solltest.

Welche Modelle gibt es?

Kombikinderwagen

Der Kombikinderwagen gilt inzwischen als Standard und zählt zu den Verkaufsschlagern schlechthin. Das Fahrgestell ist universell gestaltet und kann verschiedene Aufsätze aufnehmen. Neben einer Babywanne können beispielsweise auch mithilfe von Adaptern Babyschalen oder Buggy bzw. Sportsitze angebracht werden. Damit habt Ihr einen Allrounder, der Euch eine deutlich längere Nutzungsdauer (bis etwa zum vierten Lebensjahr) verspricht und braucht Euch nicht mehrere Kinderwägen für jede Lebensphase kaufen. Die meist höheren Anschaffungskosten werden durch diesen Aspekt schnell wieder relativiert. Modelle mit ausreichend großer Gepäcktasche sind vor allem beim Einkauf sehr praktisch. Weitere Kriterien, die Du bei der Auswahl des richtigen Modells berücksichtigen solltest, findest Du unten im allgemeinen Teil unseres Ratgebers.

Klassiker

Die klassischen Kinderwagen bestechen vor allem durch ihre traditionelle Optik. Diese Modelle haben häufig mehr Liegeplatz und eine feste Matratze. Die Babywannen sind meist höheren angebracht, als die bei Kombikinderwagen, wodurch Ihr Euch für das Reinlegen oder Rausholen Eures Baby nicht so stark bücken müsst. Im Vergleich zu den Kombikinderwägen haben die meisten klassischen Kinderwägen jedoch nicht die Möglichkeit verschiedene Aufsätze aufzunehmen. 

Auf was solltet ihr bei der Wahl achten?

Neben den beiden Modellen müsst ihr bei der Wahl des Kinderwagens auch auf eure Umstände achten. Folgende Kriterien solltet ihr deshalb unbedingt berücksichtigen:

Worauf kommt es bei Rädern an?

Wichtig ist zunächst die Frage, ob Du auf dem Land oder in der Stadt wohnst bzw. ob Du öfter auf befestigtem Boden unterwegs sein wirst oder doch eher auf einer Schotterpiste. Auf dem Land habt Ihr meist unebene Wege, wofür sich Kinderwägen mit gefederten und großen Rädern sehr gut eignen. Für eine stabilere Fahrlage sollten die Vorderräder fest oder zumindest arretierbar sein.

In der Stadt ist der Boden meist asphaltierte und eben. Jedoch sind die Wege in den Innenstädten oft recht schmal. Deshalb solltet Ihr hier auf Kinderwägen mit leichter Bereifung und leicht schwenkbaren Vorrädern setzen.  

Lufträder

Lufträder, ähnlich wie bei Fahrrädern,  haben auf unebenen Wegen eine dämpfende Funktion und bieten Deinem Baby bestmöglichen Komfort. Wichtig ist, dass der Reifendruck richtig eingestellt ist. Ist dieser nämlich zu hoch, verlieren sie ihre dämpfende Wirkung. Ist der Druck zu gering, wird das Anschieben zu einer Tortur und macht auf Dauer keinen Spaß, außer Ihr empfindet das als eine Sporteinheit 🙂
Bitte bedenkt, dass Lufträder pannenanfällig und durch ihr höheres Gewicht auch schwerer zu lenken sind. Lufträder werden eher für ländliche Umgebungen empfohlen.   

Luftkammerräder

Diese Räder bestehen aus weicherem Kunststoff, in das viele kleine Luftkammern eingeschlossen werden. Die Luftkammern haben einen dämpfenden Effekt, der jedoch geringer ausfällt, als bei Lufträdern. Die Räder sind  pflegeleicht, können keine Luft verlieren, sind leichter als Lufträder und damit auch wendiger. Sie sind ein guter Kompromiss, wenn Ihr Euren Kinderwagen hauptsächlich im engen Stadtverkehr bewegen und aber gleichzeitig die Flexibilität haben wollt, auch mal den einen oder anderen Spaziergang im Wald zu machen. 

Hartgummi- oder Kunststoffräder

Räder aus Hartgummi oder härterem Kunststoff sind im Gegensatz sind zwar wesentlich leichter und günstiger als Lufträder, ihnen fehlt aber jegliche federnde Eigenschaft. Deshalb sind sie für unebene Wege nicht geeignet. und nur zu empfehlen, wenn Ihr ausnahmslos auf asphaltierten Wegen unterwegs seid. Bedenkt bitte, dass diese Räder auch einen hohen Geräuschpegel haben.

Griffhöhe

Die Griffhöhe sollte auf Deine Körpergröße oder auf die Deines Partners bzw. Deiner Partnerin individuell anpassbar sein. Denn eine aufrechte Gehhaltung schützt nicht nur Deine Gesundheit, sondern sorgt auch dafür, dass Du nicht so schnell ermüdest und auch längere Strecken mit Deinem Baby zurücklegen kannst. Um die richtige Griffhöhe einstellen zu können, hat die Industrie zwei Arten von Schiebern entwickelt:

Knickschieber: Der Knickwinkel des Griffes kann durch Knopfdruck an den Seiten angepasst werden.
Teleskopschieber: Die Griffhöhe wird durch herausziehen angepasst.

Klappmaß & Gewicht

Stellt sicher das der Kinderwagen zusammengeklappt in Euren Kofferraum passt. Wenn ihr nur wenig Platz im Auto aber auch Zuhause habt, solltet Ihr auf kleine Maße sowie auf ein geringes Klappmaß (Maße im eingeklappten Zustand) achten.

Wenn Ihr oft mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs seid, solltet Ihr zusätzlich auf das Gewicht achten. Gleiches gilt dies für Familien, die in Mehrfamilienhäusern wohnen. Ein leichter Kinderwagen wird umso wichtiger, wenn Ihr keinen Aufzug habt und den Kinderwagen nicht im Eingangsbereich abstellen, sondern mehrere Etagen steigen müsst. 

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