Rasenmäher

Rasenmäher Ratgeber

 

Rasenmäher Ratgeber

Träumt Ihr auch von einem perfekt gepflegten Rasen, dass in sattem Grün erstrahlt und sich unter den Füßen angenehm und weich anfühlt? Mit den richtigen Tipps und Tricks gelingt das auch in Deinem Garten. Neben regelmäßiger Pflege kommt es dabei vor allem auch auf den richtigen „Schnitt“ an. In diesem Ratgeber wollen wir Dich ausführlich zum Thema Rasenmäher beraten und begleiten Dich zielgerichtet durch den Dschungel der vielen Rasenmähermodelle zu Deinem passenden Produkt. 

Welche Rasenmähertypen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen folgenden Modellen:

  • Handmäher (auch Handspindelmäher genannt)
  • Akku-Rasenmäher
  • Elektro-Rasenmäher
  • Benzin-Rasenmäher
  • Aufsitzmäher/Frontmäher oder Rasentraktor
  • Mähroboter

Aktuelle Modelle findest Du hier: https://www.sparcula.de/technik/mahroboter/

Welcher Rasenmähertyp ist der richtige?

Die Auswahl eines richtigen Rasenmähers hängt von einigen Faktoren, wie beispielsweise Größe der Rasenfläche oder Häufigkeit der Rasenpflege ab. Denn je größer die zu mähende Rasenfläche ist umso leistungsstärker sollte auch der Rasenmäher sein. Gleiches gilt, wenn Du wenig Zeit für die Rasenpflege aufbringen kannst.

Wir wollen Dich nicht mit Tabellen zuschütten, die kein Mensch durchblickt. 
Stattdessen merk Dir nur folgendes: Für ganz kleine Rasenflächen bis ca. 150 m² kommst Du gut mit einem Handrasenmäher aus. Für Rasenflächen bis 400 m² eignen sich alle klassischen Rasenmäher. Damit sind Elektro-Rasenmäher, Akku-Rasenmäher, Benzin-Rasenmäher oder Mähroboter gemeint. Bei größeren Rasenflächen sind Aufsitzmäher oder Rasentraktoren das Mittel der Wahl. 



 

Unterschiede Rasenmähertypen 

Elektro-Rasenmäher

Kabelgebundene Rasenmäher sind der ideale Begleiter für kleine bis mittelgroße Gärten. Einmal angeschlossen sind sie sofort einsatzbereit. Sie zeichnen sich insbesondere durch ihre leise Arbeitsweise und Emissionsfreie Arbeitsweise aus. Außerdem sind sie absolut pflegeleicht und wartungsarm. Die einzigen Nachteile sind wohl, dass sie nicht so leistungsstark sind wie Benzin-Rasenmäher, mit hohem und nassem Gras teilweise überfordert sind und immer eine Steckdose in erreichbarer Nähe haben müssen.

Akku-Rasenmäher

Akku betriebene Rasenmäher vereinen in sich die Vorteile des leisen Elektro-Rasenmähers mit Kabel und die des flexiblen Benzin-Rasenmähers. In modernen Geräten kommen in der Regel langlebige und leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus, zum Einsatz. Damit ist dieser Rasenmähertyp leichter und wendiger als Benzin-Rasenmäher und hat ist genauso leistungsstark wie ein Elektro-Rasenmäher. Auch dieser Typ eignet sich eher für kleine bis mittelgroße Rasenflächen.
Die Leistung des Motors wird in Watt (W) oder Volt (V) angegeben. Die Leistungsfähigkeit des Akkus wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Akkus für Rasenmäher leisten meist zwischen 1,5 und 5 Ah. Mit einer Akkuladung kann das Gerät ca. zwei bis drei Stunden betrieben werden. Das reicht für ca. 3 bis 10 Mähvorgänge. Anschließend muss der Akku neu geladen werden. Der Ladevorgang kann fünf bis acht Stunden in Anspruch nehmen.
Die Elektromotoren moderner Akku-Rasenmäher arbeiten bürstenlos und sind praktisch wartungsfrei.

Benzin-Rasenmäher

Benzinbetriebene Rasenmäher zählen zweifelsohne zu den leistungsstärksten Geräten. Sie eignen sich besonders gut für größere Rasenflächen und einen Rasen mit hoher Schnitthöhe. Egal ob bei trockenem oder nassen Boden, diese Geräte funktionieren jederzeit. Außerdem behindern Dich begrenzte Akkulaufzeiten oder Reichweitenprobleme durch feste Kabellängen nicht bei der Arbeit. 

Betrieben werden Benzin-Rasenmäher übrigens mit handelsüblichem Benzin von jeder beliebigen Tankstelle. Im besten Fall verwendest Du bleifreies Superbenzin. Benzin mit Biokraftstoffanteil, wie bspw. E-10 solltest Du nur dann einsetzen, wenn es in der Bedienungsanleitung Deines Geräts ausdrücklich zugelassen ist. Gleiches gilt für Motorenöl, andere Bio- oder Sonderkraftstoffe.

War Dein Rasenmäher länger nicht mehr in Betrieb, dann wird empfohlen, einen Kraftstoffstabilisator in den Tank beizumischen. Der Kraftstoff verliert über Zeit an Qualität und verbrennt schlechter im Brennraum.
Soll der Rasenmäher beispielsweise über den Winter eingelagert werden, dann solltest Du den Tank vorher entleeren. 

Aufsitzmäher/Frontmäher oder Rasentraktor

Oft sieht man diese Art von Rasenmäher auf Sportplätzen, öffentlichen Parks oder bei Großgrundbesitzern. Was viele allerdings nicht wissen: diese Geräte sind sehr wendig und könnten auch auf kleineren Flächen eingesetzt werden. Auch wenn die Anschaffung ab einer Rasenfläche von 2.000 m² empfohlen wird. Alles eine Frage des Budgets und das Vorhandensein von geeigneten Abstellflächen. 

Aufsitzmäher eignen sich für Rasenflächen zwischen 400 und 800 m². Bei klassischen Aufsitzmähern sitzt der Fahrer direkt über dem Motor und dem Schneidwerk. Diese Modelle ideal für weitläufige und freie Flächen. Ist Dein Garten eher verwinkelt, dann empfiehlt sich ein Frontmäher, bei dem das Schneidwerk vor dem Fahrer befindet. Dadurch ist das Gerät wendiger und lässt sich präziser steuern.
Rasentraktoren braucht Ihr, wenn Euer Garten größer als 800  ist. Diese Geräte gehören zu den leistungsstärksten für den Privatgebrauch. Außerdem sind Rasentraktoren vielseitig einsetzbar und können zum Ziehen von anderen Gerätschaften wie beispielsweise Streuanhänger, Schneeräumer oder Kehrbesen. 

Pflege und Wartung

Aufsitzmäher und Rasenmäher müssen regelmäßig gepflegt und gewartet werden.
Demnach sollte das Gerät nach jedem Einsatz gewissenhaft gereinigt werden. Grasreste können nämlich zu Korrosion der Schneidmesser führen. Ausgetrocknete Reste können den Schnittauswurf blockieren. Die Reinigung sollte im besten Fall mit einem feuchten Tuch erfolgen, nicht mit Gartenschlauch und Unmengen an Wasser.

Zündkerzen wechseln 

Nach ca. 100 Betriebsstunden müssen die Zündkerzen Eurer Geräte erneuert werden. Keine Angst, dafür braucht Ihr keinen Mechaniker. Ihr löst die alte Zündkerze mit einem Zündkerzenschlüssen (meist im Lieferumfang neuer Kerzen enthalten), entfernt Verunreinigungen am Zündkerzenstecker sowie an  der Öffnung des Zylinderkopfes mit einem trockenen und fusselfreien Tuch und schraubt die neue Zündkerze handfest ein. Fertig!

Ölwechsel

Es empfiehlt sich jedes Jahr einen Ölwechsel vorzunehmen. Das macht Ihr am Besten nach der Winterpause, bevor die Geräte das wieder ihren Dienst antreten sollen. Welches Öl für Euer Gerät geeignet ist, könnt Ihr der Bedienungsanleitung entnehmen. Passt bitte auf, dass Ihr das Öl nicht verschüttet und damit Motor und Erdreich verunreinigt. In manchen Ölwechsel-Kits haben Hersteller entsprechend vorgesorgt und liefern eine Absaugvorrichtung zum Entleeren des Öltanks sowie einen Trichter für das Befüllen mit frischem Öl mit. Damit das Öl besser abfließen kann, könnt Ihr den Motor vor dem Wechsel zunächst warmlaufen lassen.


Mähroboter

Mit einem Mähroboter könnt Ihr Euch bequem zurücklehnen und dem kleinen Helfer zusehen, wie dieser in Eurem Garten unermüdlich auf- und abfährt. Sobald ihm der Saft ausgeht, fährt er selbständig zu seiner Ladestation zurück und tank nach, bevor er dann wieder seine Bahnen zieht. Wann und wie oft er über Euren Rasen pflügen soll, könnt Ihr über eine zugehörige App auf Eurem Smartphone oder Tablet einstellen. Mit seinen scharfen Sichelmessern schneidet er jedes mal wenige Millimeter ab. Dieser kürzt die Grashalme gleichmäßig und sorgt für ein optimales Ergebnis. Das Schnittgut fällt zwischen die Grashalme und dient als Nährstoff.

Rasenfläche für Mähroboter vorbereiten?

Aktuell gibt es zwei verschiedene Modelle auf dem Markt. Modelle mit Begrenzungskabel bzw.  Induktionsschleifen werden vor dem ersten Einsatz um die Fläche gelegt, innerhalb der sich Euer Mähroboter künftig bewegen soll. Diese können nicht sichtbar knapp unter der Erdoberfläche verlegt werden. Wenn sich der Mähroboter nun sich dieser Induktionsschleife nähert, erhält es ein Signal und ändert die Fahrrichtung. Falls Ihr Bäume oder sonstige Hindernisse im Garten haben, dann empfiehlt sich auch diese mit einem Begrenzungskabel zu markieren. Modelle mit eingebauten Ultraschallsensoren analysieren den Boden und mähen, wenn sie Gras erkennen. Hindernisse werden automatisch umfahren. Diese Modelle sind noch nicht bis ins letzte Detail ausgereift. So kann es hin und wieder mal passieren, dass die eine oder andere Blume in Mitleidenschaft gezogen wird. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass Euer Garten durch einen Zaun, Mauer, Hecke oder anderweitig vom Nachbargrundstück abgegrenzt ist. Sonst geht der Mähroboter auf Wanderschaft.

Sicherheit

Mähroboter sollen Euch die Arbeit abnehmen. Deshalb sind sie darauf vorprogrammiert, möglichst selbständig und unbeaufsichtigt zu arbeiten. Da es während des Betriebs vorkommen kann, dass auch Kinder oder Tiere im Garten spielen, wird das Thema Sicherheit großgeschrieben. Damit sie nicht durch die scharfen Messer des Mähroboters nicht verletzen können, sind die Geräte inzwischen mit Hebesensoren ausgestattet.  Diese erkennen, sobald der Mähroboter angehoben wird und halten die Messer sofort an.
Wenn der Roboter auf Hindernisse trifft, hält er sofort und dreht um. Seine Grenzen hat der Roboter beim Überfahrschutz. Denn er kann beispielsweise Fußzehen von natürlichen Unebenheiten nicht unterscheiden. Allerdings hat jeder Roboter eine Pufferzone, die meist etwa 15cm breit ist. Sie soll Schnittverletzungen beim versehentlichen Griff oder dem Überfahren der Füße verhindern.  Vertrauen ist gut, Kontrolle aber immer besser. Deshalb sollte der Mähroboter nicht in betrieb sein, wenn Eure Kinder oder Tiere im Garten toben.

Luftschallemission – Lärmpegel

Nachbarschaftsliebe hört beim Thema Lärmbelästigung schnell auf. Deshalb solltest Du vor dem Kauf eines Geräts einen Blick auf die Schallemissionen der Modelle werfen. ein Lärmpegel unter 60 dB wird als nicht störend wahrgenommen. Ab etwa 75 dB wird das Geräusch des Mähroboters in der Regel unangenehm.
Moderne Geräte sind mittlerweile relativ leise. Sollte sich die Lautstärke Eures Geräts im Zeitablauf erhöhen, dann liegt es meist an einer übermäßigen Verschmutzung, an der Unwucht der Messer oder trockenen Lagern, die mit etwas Öl oder Fett schnell beseitig werden können.

Wie machst Du Deinen Rasenmäher wintertauglich?

Für Sicherheit sorgen

Entfernt den Akku bei Akkubetriebenen Geräten. Bei Benzin-Rasenmähern, Aufsitzmähern und Rasentraktoren wird empfohlen, die Zündkabel abzustecken. Bei Elektro-Rasenmähern nehmt Ihr das Stromkabel ab und verstaut es an einem trockenen Ort.

Schneidwerk, Gehäuse und Fangkorb reinigen

Grasreste solltet Ihr am Besten nach jedem Betrieb mit einem Tuch entfernen. Vor der Winterpause sollten keine Grasreste am Schneidwerk mehr übrig bleiben. Außerdem bitte auch den Schnittauswurf reinigen.
Das Gehäuse kann am Besten mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Besondere Vorsicht ist an Schaltern und Knöpfen geboten. Hier sollte kein Wasser eindringen.
Um Schimmelbildung im Fangkorb entgegenzuwirken, sollte dieser von allen Grasresten befreit und gründlich mit Wasser und ggf. einer Bürste gereinigt werden. Vor dem Einlagern bitte austrocknen lassen. 

Schneidwerk und Messer prüfen

Schneidwerks uns Messer sollte auf Risse oder andere Fehler geprüft werden. Stumpfe Messer lässt Du am Besten schleifen. Haben die Messer größere Kerben oder sind komplett verschlissen, dann kauft Ihr neue und macht Euer Gerät für die anstehende Mähsaison wieder betriebsbereit.

Allgemeine Beschädigungen ausbessern

Lackschäden könnt Ihr relativ unkompliziert nachlackieren. Für Risse im Kunststoffgehäuse gibt es auch Reparaturkits. Hat Euer Gerät einen größeren Schlag abbekommen, dann lasst es bitte Durch einen Fachbetrieb prüfen. Das gilt insbesondere für elektrische oder Akkubetriebene Geräte.

Korrosionsschutz

Alle rostanfälligen Teile wie beispielsweise Messer mit etwas Öl einreiben. Dazu nehmt Ihr am Besten Olivenöl aus Eurer Küche.

Akkus richtig lagern

Akkus solltet Ihr vor einer Einlagerung in trockener und frostfreier Umgebung auf etwa 70% aufgeladen werden. Frost oder eine Tiefentladung können die Akkus unwiederbringlich zerstören. Wir der Akku über einen langen Zeitraum eingelagert, dann müsst Ihr den Akku gegebenenfalls nachladen.

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