Saugroboter

Saugroboter.

Saugroboter Ratgeber

Wie funktioniert ein Saugroboter?

Ein Saugroboter ist ein Akku-betriebener Staubsauger, der eigenständig Böden aller Art saugen und reinigen kann. Dabei spielt der Bodenbelag überhaupt keine Rolle. Manche Geräte verfügen sogar über eine integrierte Wischfunktion, mit der Fließen, Laminat- oder Parkettböden gemoppt werden können.
Über eine zugehörige App kannst Du relativ einfach Zeitpunkt und Dauer der Reinigung steuern. So kannst Du beispielsweise einstellen, dass nur dann gesaugt oder gemoppt wird, wenn keiner Zuhause ist. So kannst Du Dich jeden Abend auf eine frisch geputzte Wohnung freuen.

Aktuelle Saugroboter Modelle findest Du unter: https://www.sparcula.de/haushaltsgeraete/staubsauger/

Informationen zur Saugleistung

Die Saugkraft eines Saugroboters wird in der Regel durch die maximale Druckdifferenz in Pascal (Pa) oder Volumenstrom in Litern pro Sekunde (L/s) gemessen. Häufig wird die Saugleistung auch in Watt (W) angegeben. Dies widerspiegelt allerdings nur die Leistungsaufnahme eines Saugroboters, die als Indikation für den Stromverbrauch dient.
Entscheidend ist demnach einerseits die Verarbeitung und der Wirkungsgrad des Saugroboters.

Unterschiedliche Bauformen bei Saugroboters

Neben der Saugleistung spielt auch die Bauform eine wichtige Rolle. Runde Saugroboter gelangen kaum in die Ecken. Deshalb besitzen sie seitliche Bürsten um den Schmutz aus den Ecken rauszukehren und im Anschluss aufzusaugen. Im Gegesatz dazu tun sich D-förmige Saugroboter leichter, den Schmutz aus den Ecken aufzunehmen und brauchen deshalb keine zusätzlichen Bürsten.

Dichtungen und Bürsten

Dichtungen und Bürsten haben auch großen Einfluss auf die Saugleistung. Haare oder Fäden in den Bürsten können die Saugleistung schnell beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, diese regelmäßig von Schmutz zu befreien. Manche Hersteller setzen auf Kunststoff-Bürsten mit zusätzlichen Gummilamellen oder auf gegenläufige Bürsten, um die Saugleistung zu erhöhen. Auch schlecht verarbeitete Dichtungen oder zugesetzte Filter können die Saugleistung enorm beeinträchtigen. Auch hier gilt, je öfter und gewissenhafter Du diese reinigst, umso effektiver und effizienter arbeitet Dein Saugroboter.

Wie navigieren Saugroboter?

Damit die Saugroboter selbstständig reinigen und möglichst jeden Bereich des Raumes abdecken können, bedarf es einer entsprechenden Navigation. Einfachere Modelle navigieren mittels Hindernis- und Stoßsensoren. Wenn der Roboter gegen ein Hindernis stößt, ändert es die Fahrtrichtung. Diese Navigationsart wird auch Zufallsprinizip genannt.
Saugroboter in der Mittelpreisklasse besitzen Kameras, Infrarot- oder Ultraschall-Sensoren. Diese erkennen Hindernisse bereits vor einer Kollision und können diese umfahren. Absturzsensoren verhindern einen Sturz von Treppen oder Teppichen.
Hochpreisige Modelle haben zudem Steuerungsalgorithmen und reinigen nicht nach dem Zufallsprinzip. So können Raumpläne erstellt und eine systematische Reinigung für einen Raum eingestellt werden. Der Vorteil liegt in kürzeren Reinigungsintervallen, geringerer Betriebslaufzeit und geringerem Stromverbrauch. Auch größere Flächen können aufgrund der systematischen Reinigung in einer kürzeren Zeit gereinigt werden.

Die Reinigungsdauer

Die Dauer der Reinigung hängt von mehreren Faktoren ab: Akku-Kapazität, Saugleistung, Raumgröße, Flächenbelegung und Navigationsform. Je größer die zu reinigenden Räumlichkeiten sind, umso größer sollte die Akku-Kapazität und der Wirkungsgrad eines Saugroboters sein. Das Gerät arbeitet länger, wenn die Räume mit vielen Möbeln zugestellt sind.
Günstigen Modelle arbeiten so lange, bis der Akku leer ist und müssen anschließend manuell wieder aufgeladen werden. Modelle der höheren Preisklasse kehren selbständig und rechtzeitig zur Ladestation zurück, noch bevor der Akku leer ist. Ein tolles Feature ist, dass der letzte Bearbeitungsstand gespeichert wird und der Roboter nach dem Ladevorgang wieder dort weitermacht, wo er aufgehört hatte.

Die Reinigungsfläche

Abhängig vom Modell variiert die Fläche, die Kapazität zwischen 50 und 200. Auch die Größe des Schmutzbehälters ist ausschlaggebend.

Betriebsgeräusch

Die automatische Raumpflege beansprucht mehr Zeit als der Griff zum traditionelle Staubsauger. Daher ist ein erträgliches Betriebsgeräusch nicht zu unterschätzen. Die meisten Saugroboter arbeiten mit einer Lautstärke zwischen 55 und 69dB und sind damit deutlich leiser als die klassischen Beutelstaubsauger. In Gebäuden mit hellhörigen Wänden oder Kleinkindern im Haus, zahlt sich die Investition in das nächst teurere aber dafür leisere Modell meist aus. In jedem Fall lohnt sich ein Blick auf das Produktlabel.

Die Wischfunktion

Mittlerweile bieten viele Hersteller auch Modelle mit zusätzlicher Wischfunktion an. Dieses Feature ist gerade dann sinnvoll, wenn Eure Wohnräume großflächig mit Hartböden ausgestattet sind.
Je nach Modell ist der Staubsauger-Roboter mit einer aktive oder passiven Wischfunktion ausgestattet. Ein Saugroboter mit einer aktiven Wischfunktion verfügt über eine integrierte Wasserpumpe, eine voreingestellte Wassermenge auf den Boden sprüht. Ein Mikrofasertuch wischt und saugt die Feuchtigkeit anschließend wieder auf.  Die Feuchtigkeitsintensität kann individuell auf die jeweilige Bodenbeschaffenheit und den Verschmutzungsgrad angepasst werden. Roboter mit einer passiven Wischfunktion besitzen keine Wasserpumpe. Stattdessen wird das Wischtuch Durch Kapillarwirkung permanent feucht gehalten. Das benötigte Wasser kommt aus dem integrierten Wassertank. Eine individuelle Einstellung der zu applizierenden Feuchtigkeit ist jedoch nicht möglich.
Für die Wischfunktion füllt Ihr Leitungswasser in den vorgesehenen Tank. Am Besten ohne Reinigungsmittel oder andere Zusätze. Diese können die Filter Eures Geräts relativ schnell zusetzen. Wasser besitzt eine ausrechende Reinigungskraft.

Für welche Böden ist die Wischfunktion geeignet?

Die Wischfunktion ist grundsätzlich für Hartböden aller Art geeignet, also Fließen, Laminat, Vinyl, PVC, Parkett oder Echtholz. Habt Ihr empfindliche Böden, dann solltet Ihr auf ein Gerät setzen, bei dem die Feuchtigkeitsintesität reguliert werden kann. Wie oben beschrieben bringen Roboter mit aktiver Wischfunktion diese Eigenschaft mit.

Was müssen Allergiker beachten?

Je weniger Staub auf dem Boden liegt und in der Luft schwirrt, umso besser ist es für Allergiker.
Das allerdings bedarf zwei wesentlicher Features:
1. Der Staubsauger muss möglichst viel Staub aus dem Boden aufnehmen können. Dafür bedarf es einer guten Saug- und Wischleistung.
2. Der eingesaugte Staub darf nicht in den Raum diffundieren. Ein integrierter Staubfilter der HEPA Klasse ist daher essentiell. Oft vergessen aber nicht zu unterschätzen ist ein vermeintlich einfaches Detail: Staubtanks oder Staubbeutel mit einem Tragegriff erleichtern Euch Staubemissions-freie Entnehmen und Entsorgen jener.

Haustiere

Für Haustierbesitzer ist es wichtig, dass die Geräte auch mit Tierhaaren oder Futterkrümeln klar kommen. Technisch sind und bleiben Tierhaare eine Herausforderung. Sie lassen sich nur schwer aufsaugen und setzen die Bürstenwalzen des Saugroboters schnell zu. Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben einige Hersteller ihre Staubsauger-Roboter mit Gummiwalzen ausgestattet. Tierhaare bleiben weniger an diesen hängen. Zudem gibt es auch Saugroboter mit speziellen Tierhaarbürsten, die Fellreste effektiver aufsaugen können.

Saugen in mehreren Räumen oder Etagen möglich?

Roboter, die nach dem Zufallsprinzip arbeiten, gelangen bei offenen Türen unweigerlich irgendwann in andere Räumlichkeiten. Wenn Ihr nicht darauf warten wollt, dass der Roboter irgendwann den Weg in ein anderes Zimmer findet, dann tragt Ihr ihn einfach selbst rüber und macht die Tür hinter Euch zu, damit er nicht wieder „abhaut“. Gleiches gilt für Häuser mit mehreren Etagen. Einmal hochgetragen braucht Ihr Euch keine Sorgen darüber machen, dass der Roboter die Treppen runterfällt. Dafür sorgen integrierte Fallschutzsensoren.
Geräte im höherpreisigen Segment können individuell für mehrere Zimmer angelernt werden. Der Saugroboter weiß dann, wie er sich innerhalb des Zimmer bewegen muss, um möglichst jede Ecke zu erwischen.

Automatische Absaugstation

Der Staubsauger-Roboter nimmt Dir zwar die lästige Saugarbeit ab, entleeren musst Du Ihn aber weiterhin selber. Und das beinahe nach jedem Saugvorgang. Mit einer automatischen Absaugstation (Selbstentleerung) entfällt auch diese unschöne Arbeit. Der Saugroboter fährt nach dem Saugvorgang wie gewohnt in seine Ladestation. In dieser ist eine Absaugstation integriert, die dafür sorgt, dass der Staubehälter Eures Roboters eigenständig entleert wird.
Je nach Hersteller haben Absaugstationen einen Einweg- oder Mehrwegstaubbeutel, die Ihr jederzeit z.B. bei Amazon nachbestellen könnt. Ideal sind HEPA-Filter der Klasse H13 oder besser, die auch kleinste Staubpartikel abfangen und nicht in den Raum abgeben.  Der HEPA-Filter ist gerade für Allergiker von großer Bedeutung.

Im nachfolgenden Video wird ausführlich erklärt, wie eine Absaugstation funktioniert.
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