Trockner

Abluft-, Kondens- oder doch lieber Wärmepumpentrockner? 

Wärmepumpentrockner

Bei Wärmepumpentrocknern wird Umgebungsluft durch die warme Seite der Wärmepumpe aufgeheizt und nutzen durch die Wäsche geblasen, wobei der Wäsche Feuchtigkeit entzogen wird. Anschließend wird diese Luft an die kalte Seite der Wärmepumpe geleitet, was dazu führt, dass die feuchte Luft zu Wasserdampf kondensiert. Dieses System ist sehr effizient, weil diese Geräte einerseits mit geringeren Temperaturen auskommen und andererseits im gesamtem Trockenprozess kaum Wärme verloren geht. Wärmepumpentrockner geben wenig Feuchtigkeit und Wärme an die Umgebung ab und eignen sich daher besonders gut für eine Aufstellung in geschlossenen Räumen wie in Küchen oder Badezimmern. Allerdings dauert der Trockenvorgang länger als bei Kondens- oder Ablufttrocknern. Der Anschaffungspreis für Wärmepumpentrockner ist meist höher als bei den anderen beiden Trocknertypen, allerdings amortisiert sich der Preis innerhalb kurzer Zeit durch den deutlich geringeren Stromverbrauch (bis zu 50%).  

Kondenstrockner

Bei Kondenstrocknern (auch Kondensationstrockner genannt) wird Außenluft angesaugt, erwärmt und durch die Wäsche geblasen, wodurch Feuchtigkeit aus der Wäsche aufgenommen wird. Anschließend wird die feuchte Luft durch Kondensation abgekühlt und das so entstandene Kondenswasser in einen abnehmbaren Behälter abgeleitet. Der Behälter muss nach jedem Trockengang manuell entleert werden. Kondenstrockner haben den Vorteil, dass sie an kein Wasser- oder Abwassersystem angeschlossen werden müssen, können sie im Prinzip überall aufgestellt werden. Im Vergleich zu Wärmepumpentrocknern verbrauchen Kondenstrockner relativ viel Energie. 

Abluftrockner

Ablufttrockner funktionieren ähnlich wie Kondenstrockner. Luft im Inneren der Maschine wird erhitzt und in die Trocknertrommel geleitet, wodurch aus der Wäsche Feuchtigkeit entzogen wird. Die feuchte und warme  Luft muss allerdings über einen Abluftschlauch nach draußen abgeleitet werden. Dafür muss der Schlauch entweder aus dem Fenster gehängt oder an ein Abluftsystem angeschlossen werden, was nicht in jedem Haushalt möglich ist. Folgt man dieser Empfehlung nicht, entsteht im Aufstellort sehr hohe Luftfeuchtigkeit, die mittelfristig zu Schimmelbildung führen kann. Ablufttrockner sind oftmals preiswerter als Kondenstrockner, verbrauchen aber meist deutlich mehr Energie. 

Allgemeine Informationen bzw. Leitfäden:

Wenn Du vorhast, neben Kleidung auch Bettwäsche oder Handtücher zu trocknen, dann solltest Du einen Trockner bevorzugen, der eine ausreichend große Trommel hat. Modelle mit 8kg Trommel oder mehr bieten dafür ausreichend Platz und verhindern, dass die Wäsche nicht verknittert. 

Um Energie zu sparen solltest du darauf achten, dass dein Trockner in Räumlichkeiten mit Zimmertemperatur aufgestellt wird. Denn je kälter die Umgebungsluft, umso länger braucht die Maschine zum Aufheizen. 

Bei Maschinen mit Wärmepumpensensoren wird die Wäsche vor dem Trockenvorgang gewogen und  daraus automatisch die perfekte Zeit zum Trocknen ermittelt. So werden Textilien geschont und Energie gespart.  

Ähnlich wie Waschmaschinen bieten auch Trockner diverse Programme und Funktionen, die perfekt auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind. Typischerweise handelt es sich dabei  Knitterschutzfunktionen, Programmen Wollprogramme oder Sport-Programme), die auf die Textilart abgestimmt sind oder Kurz-Programme, die die Trockenzeit auf ein Minimum reduzieren.

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